Die 5 Disziplinen auf dem Weg zur lernenden Organisation

Fünf Disziplinen ermöglichen den Aufbau einer lernenden Organisation. Dabei verstehen sich die ersten vier als sogenannte Kerndisziplinen, die um das Systemische Denken ergänzt werden:

 

Selbstführung und Persönlichkeitsentwicklung / Personal Mastery
Jeder einzelne Akteur muss seine persönliche Vision fortwährend klären und vertiefen. Die Summe der Visionen aller Akteure bildet die geistige Grundlage der Organisation.

 

Mentale Modelle
Innere Vorstellungen und Vorurteile prägen die Überzeugungen und Sichtweisen jedes Menschen. Aufgabe  ist es, solche eventuell unbewussten und fürs Lernen hinderlichen mentale Modelle zum Vorschein zu bringen, um Offenheit für Umdenk- und Veränderungsprozesse zu schaffen.

 

Gemeinsame Visionen
Ziel ist es, aus den einzelnen Visionen der Akteure eine Gesamtvision/Zukunftsbild des Unternehmens zu formen. Diese gemeinsame Vision ist für die Akteure der stärkste Motivator, an der Verwirklichung des gemeinsamen Zieles zu arbeiten.

 

Teamlernen
Die Voraussetzungen und Vorbedingungen dafür, dass sich in der kleinsten Organisationseinheit eine Gruppenintelligenz entwickeln kann, müssen ermittelt und erfüllt werden. Die Gruppenintelligenz soll höher sein als die Einzelintelligenzen der Gruppenmitglieder.

 

Systemisches Denken
Systemisches Denken ist der eigentliche Eckpfeiler der lernenden Organisation. Führungskräfte müssen Wald und Bäume gleichzeitig im Blick behalten. Die individuelle Position darf nicht nur isoliert betrachtet werden, sondern es sind immer gleichzeitig Abhängigkeiten und Wechselwirkungen innerhalb des Systems zu bedenken und zu berücksichtigen. Erst dadurch werden die Rückwirkungen des Lernens Einzelner beobachtbar und nutzbar.